Zwischen Resignation und Aufbruch

Zwischen Resignation und Aufbruch

Kunst von 1933 bis 1955

In den Sammlungen der Museen spiegelt sich die Geschichte: Die Reaktion der Kunstwelt auf die auf die schwierigen Entwicklungen zwischen 1933 und 1955

 

 

Titelinformation

Herausgegeben vom Kunsthaus Zürich. Mit Beiträgen von Philippe Büttner und Eva Buchberger sowie Joachim Sieber, Silja Meyer und Simone-Tamara Nold

1. Auflage

, 2019

Broschiert

128 Seiten, 69 farbige Abbildungen

17 x 23.5 cm

ISBN 978-3-85881-656-6

Inhalt

Die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 in Deutschland wirkte sich stark auf die Entwicklung der Kunst und das Leben der Künstlerinnen und Künstler in Europa aus. Die Ereignisse trieben viele ins Exil, nicht zuletzt etliche Surrealisten, die in New York der amerikanischen Kunst wichtige Impulse verliehen. Natürlich waren auch die Schweizer Künstlerinnen und Künstler von den grundstürzenden Veränderungen in der Welt betroffen, einige von ihnen sogar stark und nachhaltig. Nach Kriegsende wurde die Kunst dann von der Auseinandersetzung mit dessen weitreichenden Folgen geprägt.

Das Buch zeichnet ein dichtes und faszinierendes Porträt der einzigartigen Epoche 1933 bis 1955, in der die Kunst mit überragenden Entwicklungen auf eine der grössten Zäsuren in der Weltgeschichte reagierte. Es erscheint im Zusammenhang mit einer Ausstellung im Kunsthaus Zürich und stellt die Werke in einen grösseren historischen und gesellschaftlichen Kontext. Mit Werken von Serge Brignoni, Alberto Giacometti, Fritz Glarner, Sophie Taeuber-Arp, Pablo Picasso, Joan Miró, Wols, Helen Dahm, Germaine Richier, Jean-Paul Riopelle, Nicolas de Staël, Jackson Pollock u. a.

Autoren & Herausgeber

Eva Buchberger

Philippe Büttner

 (*1961, Basel), Kunsthistoriker und Sammlungskonservator am Kunsthaus Zürich. Studium der Kunstgeschichte an der Universität Basel. Ab 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter, 2003–2011 Kurator der Fondation Beyeler in Riehen.

Kunsthaus Zürich

, eines der bedeutenden europäischen Kunstmuseen, getragen vom ältesten Kunstverein Europas, der 1787 gegründeten Zürcher Kunstgesellschaft. Seine Sammlung reicht von der Kunst des Mittelalters bis in die Gegenwart, mit einem Schwerpunkt auf französischer Kunst des Impressionismus, des Postimpressionismus und der klassischen Moderne. Es beherbergt zudem die wichtigste Sammlung an Werken von Alberto Giacometti.

Silja Meyer

Simone-Tamara Nold

Joachim Sieber