Existenz

Brigitte Waldach – Felix-Nussbaum-Haus

Ein aussergewöhnlicher Akkord aus Kunst und Architektur

 

 

Titelinformation

Herausgegeben vom Museumsquartier der Stadt Osnabrück

1.Auflage

, 2019

Text Deutsch und Englisch

Gebunden

96 Seiten, 30 farbige und 3 sw Abbildungen

22 x 26 cm

ISBN 978-3-85881-658-0

Inhalt

1998 wurde für den lange Zeit vergessenen, in Osnabrück geborenen und in Auschwitz ermordeten deutsch-jüdischen Maler Felix Nussbaum (1904–1944) in seiner Heimatstadt ein Museum errichtet. Das vom amerikanischen Architekten Daniel Libeskind entworfene Museumsgebäude beeindruckt in seiner Kongenialität: Es ist die Raum gewordene Auseinandersetzung eines jüdischen Architekten der Gegenwart mit Leben, Werk und Schicksal des Felix Nussbaum.

Diesem aussergewöhnlichen Akkord aus Kunst und Architektur hat die Berliner Künstlerin Brigitte Waldach ihre Arbeit Existenz gewidmet, die seit Dezember 2018 im Felix-Nussbaum-Haus des Museumsquartiers Osnabrück zu sehen ist. Ihre Raumzeichnung mit Textzitaten und Klangcollage zieht die Besucher in einen Dialog mit Nussbaums Leben, seiner Kunst und deren musealer Präsenz hinein. Dieses Buch dokumentiert, wie die Künstlerin einen überraschenden reflexiven Wahrnehmungs- und Erfahrungsrahmen für die Kunst und ihr Haus geschaffen hat, der über einen individuellen Bezug hinausweist.

Mit Beiträgen von Mechthild Achelwilm, Fritz Backhaus, Monika Grütters, Nils Arne Kässens, Stefan Lüddemann und Brigitte Waldach sowie Auszügen aus Briefen von Felix Nussbaum. Fotografien von Gerhard Kassner

Autoren & Herausgeber

Mechthild Achelwilm

Fritz Backhaus

Monika Grütters

Nils Arne Kässens

Daniel Libeskind

Stefan Lüddemann

Museumsquartier der Stadt Osnabrück

Brigitte Waldach